Der Verein „OBSTSTADT WIEN“ möchte Obst in der Stadt für alle Menschen anpflanzen,
fördern, pflegen und vermehren. Das gelingt in Zusammenarbeit mit engagierten Menschen, der
Stadt Wien und ihren Institutionen.

>> Pflanz heut noch einen Apfelbaum ...

Viele Menschen, besonders in der Großstadt, haben das Bedürfnis, etwas für unsere Zukunft zu
tun, etwas ökologisch Wertvolles und Nachhaltiges für die kommende Generation. Etwas das
verbindet und erfreut, gesund ist, lebt und schmeckt.
Wir möchten diesen Menschen mit Hilfe der Stadt ein entsprechendes Projekt an die Hand
geben und öffentliche Flächen für Obstbäume und Sträucher für ALLE öffnen.
Freiwillige BaumpatInnen und Vereinsmitglieder der „Obststadt Wien“ kümmern sich um die
Pflege der Gärten. Unterstützt werden sie von den zuständigen Magistraten der Stadt.

>> Geschichte:

Die „Obststadt“-Idee ist inzwischen schon 7 Jahre alt und begann in Wiener Neustadt. Martin
Mollay hat dort in Kooperation mit der Gemeinde und mit Hilfe von vielen BaumpatInnen über
300 Obstbäume gepflanzt. Damit hat er einen Grundstein für eine obstreiche Zukunft und
Ernährung für die BürgerInnen der Stadt gelegt. Denn alle diese Bäume sind „Almende“: Das
bedeutet „Gemeingut“, sie gehören also allen.

Besonders an diesem Projekt ist die „FRUITMAP“, eine online-Landkarte der Bäume für alle.

2015 gründeten Nikolai Ritter, Peter Sauer, Martin Mollay und andere Obstbegeisterte den
Garten der Begegnung“ in Traiskirchen. Genau wie in Wiener Neustadt ist das Obst hier
Gemeingut und die 120 Bäume werden von BaumpatInnen unter Anleitung von Peter Sauer
gepflegt.

>> Projektstart in Wien: Der 13. Oktober 2018, 14 Uhr

Es lag nahe, dieses Erfolgskonzept auch in Wien umzusetzen. Am 13. Oktober startet die
Obststadt Wien feierlich: Freiwillige BaumpatInnen pflanzen 30 Obstbäume auf einer
öffentlichen Fläche auf der Donauinsel. An diesem Tag werden sich noch andere Vereine und
Initiativen mit Baumpflanzungen in verschiedenen Bezirken in Wien anschließen.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung oder Ihre Fragen zum Obst-projekt:
info@agendadonaustadt.at oder 01/585 33 90 30

>> Wie funktioniert „freies Obst“?

Wie in den schon bestehenden Projekten Wiener Neustadt und Traiskirchen hat jeder Baum
oder Strauch einen Paten oder eine Patin. Die Bäume sind jeweils in „Gärten“ zusammengefasst.
Jeder Garten hat eine Person oder Verein als Koordinator. Diese KoordinatorInnen arbeiten
ehrenamtlich. Der Verein „Obststadt Wien“ unterstützt sie in ihrer Arbeit.

>> Wie funktioniert die Ernte?

Auf der online Fruitmap kann jeder sehen, welche Bäume gerade reife Früchte tragen und was
man bei der Ernte beachten muss: Manche Bäume stehen frei zugänglich. Bei anderen muss
man sich bei den KoordinatorInnen zur Ernte anmelden und die Ernte eventuell auch teilen.
Man erntet nach dem „FAIR USE PRINZIP“. Das heißt, man erntet nur so viel man in den eigenen
Händen tragen kann. Wenn sehr viel Obst vorhanden ist, ist auch ein bisschen mehr möglich.
Wenn man häufiger erntet wäre es wünschenswert, dass man sich auch unterstützend bei
sonstigen Arbeiten einbringt.

>> Wie funktioniert die Pflege?

Für jeden Baum gibt es auch eine/n BaumpatIn, sowie eine/n KoordinatorIn für den Garten. Der
Verein Obststadt lädt regelmäßig zu Pflegeterminen ein.
Wie findet man öffentliche Flächen für die Bäume?
Der Verein Obststadt kooperiert eng mit der Stadt und den entsprechenden Magistraten. MA45
und MA49 sind die Hauptansprechnpartner in Wien. Die Bürgerbeteiligungs-Initiative
AgendaDonaustadt hilft derzeit in der Vermittlung zwischen Magistraten, Verein, Politik und
BürgerInnen. So sind beispielsweise das Paradiesgartl im 22. Bezirk, sowie der Obsthain auf der
Donauinsel über das Engagement der AgendaDonaustadt mit BürgerInnen und Bürgern
entstanden.

>> Wie finanziert sich das Ganze?

Obstbäume und ihre Pflege kosten Geld. Die Wiesen drumherum müssen gepflegt werden und
die Organisation des Ganzen bedeutet Arbeit. Dieses Projekt wurde vom Ökosozialen Forum Wien im Rahmen der Initiative "Nahrungsquelle Donaustadt gefördert! Vielen Dank! Wir möchten außerdem der MA45, der AgendaDonaustadt und dem Bezirk Donaustadt unsere Verbundenheit für ihre Unterstützung ausdrücken.
Powered by SSI