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Die Geschichte der ObstStadt Wien


Es war einmal eine Idee…
Martin Mollay aus Wr. Neustadt hatte eine Idee: In unseren Städten soll (wieder) Obst wachsen. Zunächst wuchs und gedeihte dieser Gedanke in seinem Kopf. Es hätte viele Vorteile – Obst wäre frei zugänglich, für alle verfübgar, gesund und vielfältig. Auch für die Natur wäre es gut, denn Streuobstwiesen sind wertvolle Lebensräume und Obstbäume spenden Nahrung für Insekten und Tiere.

...die Wirklichkeit wurde…
Eine bloße Idee ist schön und gut, aber damit sie in die Tat umgesetzt werden kann, braucht es Menschen, die hinter ihr stehen. Martin gewann Unterstützer:innen unter den Stadtbewohner:innen und lokalen Politiker:innen. Gedacht – gesagt – getan. Ganz nach dem Motto Erich Kästners wurden die ersten Bäume gepflanzt – zuerst in Wr. Neustadt, Traiskirchen und Trumau.

...und nach Wien kam.
2018 holte Martin die Idee gemeinsam mit Joe Taucher nach Wien. Der Verein ObstStadt Wien wurde gegründet und ein erster Pflanzplatz auf der Donauinsel gefunden. Gemeinsam mit 30 Baumpat:innen und der Unterstützung der LokalenAgenda Donaustadt, des Ökosozialen Forums Wien und der Wiener Umweltanwaltschaft wurde der Obsthain auf der Donauinsel gepflanzt. Das Grundstück sowie organisatorischen Support stellte Stadt Wien – Wiener Gewässer zur Verfügung.
Im Folgejahr wurde schon der zweite Obstpark an der Oberen Alten Donau angelegt. Die begeisterten Baumpat:innen pflanzten auf einem Grundstück des Forstbetriebs der Stadt Wien 25 Obstbäume. Weitere wurden in den Gemeinschaftsgärten Wildbiene 19 und Hugo-Wolf-Park des Vereins Gärten für alle! gepflanzt.

Martin Mollay (links), Nikolai Ritter (rechts)
Joe Taucher (links), Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (mitte) und weitere Helfer pflanzen den allerersten Baum der ObstStadt Wien.

Dann kam die Pandemie…
Die Covid-19-Pandemie verordnete leider auch der ObstStadt Wien eine Pause und die Nachwirkungen der strengen Kontaktbeschränkungen sind heute noch zu spüren.

...und wurde überwunden.
Im Herbst 2021 wurden nichtsdestotrotz der Obstpark am Wienerberg und die Obstoase Strebersdorf ins Leben gerufen, die Pfarre Akkonplatz schloss sich der ObstStadt Wien an und gestaltete eine Naschhecke neben dem öffentlich zugänglichen Spielplatz am Akkonplatz. Im Frühjahr 2022 startete die ObstStadt Wien nochmal durch und begann eine tolle Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Bildungsverein Umblick, der seitdem das Organisationsteam unterstützt.

Die ObstStadt Wien wächst weiter...
Gemeinsam mit dem Forstbetrieb startete ein ganz besonderes Projekt, das auf der langen Tradition auf den Steinhofgründen fußt, wo Obstbäume schon früher Teil des Spitalkonzepts der psychiatrischen Klinik gewesen waren. Engagierte Baumpat:innen, die Fachrkäfte des Fortbetriebs und eine Gruppe des Naturschutzbundes Wien haben neue Bäume geplanzt und ein Projekt zur Altbaumpflege ins Leben gerufen.

Eine fruchtige Zukunft


Unsere Vision ist die einer essbaren Stadt:

An vielen Ecken Obstbäume und Naschhecken, sodass die Menschen auf ihren Spaziergängen durch die Stadt frisches, gesundes Obst und Beeren einfach von den Bäumen und Sträuchern pflücken können.

Darauf wollen wir hinarbeiten – es gibt ganz viel Potential dafür.
Wir wollen die ObstStadt gedeihen lassen, und freuen uns, dass diese Idee von so vielen Baumpat:innen, Partner:innen und Unterstützer:innen getragen wird.

Du möchtest mitmachen?
Hier erfährst du welche Möglichkeiten du hast.

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